Entwurf zu Girokonto-Gebühren

In der Sommerpause muss es der Bundesregierung wohl besonders langweilig sein. Wie der SWR berichtet (→ Link), sollen Banken nun verpflichtet werden ihr Angebot einheitlich darzustellen; zudem soll der Wechsel von einem Konto zum anderen erleichtert werden.

Ich meine: nach dem sinnlosen IBAN und SEPA Quatsch der nächste Schritt die Banken unnötig zu gängeln. Eine einheitliche und durch den Staat regulierte Darstellung ist kostenintensiv. Den Umzugsservice der Banken gibt es schon lange und so kompliziert sind die Gebühren bei den Banken meist nicht, zumindest wenn man keine exotischen Anforderungen hat. Das Zertifikat für die Vergleichsportale ist unnötig wie ein Kropf, dank Web 2.0 wissen die User meist auch so, welche Seite was taugt und welche nicht. Und die eigentliche Probleme, z.B. dass man meist den Disporahmen nicht 1:1 mitnehmen kann, bleibt vorhanden. Deshalb: bitte im Regulierungswahn nicht unnötig viele Regeln einführen!

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