WIRED Money 2016 in Berlin

Am 28. April hat WIRED zusammen mit Gründerszene die Konferenz Money 2016 in Deutschlands Start-up Zentrum organsiert. Geladen waren hochkarätige Redner: Zum Beispiel Markus Pertlwieser (Chief Digital Office Deutsche Bank), Morten Lund (OnlxXO), André Bajorat (Figo) und Brigitte Zypries (Parlamentarische Staatssekretärin für Wirtschaft und Energie), um nur einige zu nennen. Außerdem gab es eine Start-up Area, in der sich eine Vielzahl von FinTechs präsentieren konnten. Insgesamt ein hochkarätiges Format, bei dem ich gerne sehr viel mehr Zeit gehabt hätte, mit noch mehr Leuten ins Gespräch zu kommen.

Man merkt: In der Digitalisierung des Finanzsektors geht es im Moment dynamisch voran. Obwohl ich heute auch einiges neues erfahren konnte, hat sich mein Bild über die Entwicklung des Branche gefestigt: FinTechs haben nur in Nischen eine Chance oder wenn sie mit Banken kooperieren. Die Regulierung sorgt dafür, dass es die jungen Start-ups nicht so leicht haben, die Banken im großen Stil herauszufordern. Aber für Kooperationen ergeben sich vielfältige Möglichkeiten. Auch zeigen die etablierten Player, wie die Deutsche Bank, dass die Digitialsierung in der Branche ernst genommen wird. Meine Hoffnung ist nur, dass die Politik die digitale Ökonomie ebenfalls Ernst nimmt: Leider hinken wir in Deutschland beim Ausbau schneller Netze, einem intelligenten Datenschutz und der Ausbildung des Nachwuchses noch sehr hinterher. Die von Ministerin Zypries angekündigten Veränderungen empfand ich persönlich als zu wenig.

Insgesamt hat sich der Ausflug nach Berlin gelohnt: WIRED hat mit seinen Partnern ein tolles Event auf die Beine gestellt und ich habe viele interessante Kontakte kennen gerlent.