Bank Regulation — One Size Does Not Fit All

Abstract

Bank business models show diverse risk characteristics, but these differences are not sufficiently considered in Pillar 1 of the regulatory framework. Even if the business model is analyzed within the European SREP, global Pillar 2 approaches differ and could lead to competitive disadvantages. Using the framework of Miles et al. (2012), we examine a dataset of 115 European banks which is split into retail, wholesale, and trading banks. We show that shifts in funding structure affect business models differently. Consequently, a “one size” approach in Pillar 1 for the regulation of banks does not fit all.

Citation

David Großmann & Peter Scholz (2017): Bank Regulation — One Size Does Not Fit All. Journal of Applied Finance & Banking (forthcoming).

Banken in der Digitalen Revolution — Droht die feindliche Übernahme durch FinTechs?

Am 21. Juli 2016 wurde ich zum BusinessLunch des BVMW Hamburg eingeladen um zum Thema Banken und FinTechs vorzutragen.

„Banking is necessary. Banks are not!” Dieses Zitat wird gerne als Schlachtruf in der Digitalen Revolution der Finanzindustrie genutzt. Junge, aufstrebende Start-ups, die sogenannten FinTechs, drängen mit Selbstbewusstsein in den angestammten Markt der Banken. In nahezu allen Geschäftsbereichen, vom Zahlungsverkehr über die Projektfinanzierung und das Kreditgeschäft bis zur Kapitalanlage wird versucht, mit frischen Ideen Wettbewerb zu erzeugen. Haben die Banken da was verschlafen? Sind Banken ein Auslaufmodell?

Ich habe mich sehr gefreut, meine Thesen in diesem Kreis vorzutragen und ich habe viele interessante Leute kennen gelernt! Ein lohnendes Format, das ich absolut weiterempfehlen kann!

WIRED Money 2016 in Berlin

Am 28. April hat WIRED zusammen mit Gründerszene die Konferenz Money 2016 in Deutschlands Start-up Zentrum organsiert. Geladen waren hochkarätige Redner: Zum Beispiel Markus Pertlwieser (Chief Digital Office Deutsche Bank), Morten Lund (OnlxXO), André Bajorat (Figo) und Brigitte Zypries (Parlamentarische Staatssekretärin für Wirtschaft und Energie), um nur einige zu nennen. Außerdem gab es eine Start-up Area, in der sich eine Vielzahl von FinTechs präsentieren konnten. Insgesamt ein hochkarätiges Format, bei dem ich gerne sehr viel mehr Zeit gehabt hätte, mit noch mehr Leuten ins Gespräch zu kommen.

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Droht den Banken die feindliche Übernahme durch FinTechs?

Im Rahmen der Veranstaltung  Finanzwirtschaft trifft Wissenschaft des Finanzplatz Hamburg e.V. habe ich meine Thesen zum Thema Konkurrenzkampf zwischen FinTechs und Banken vorgestellt. Es war eine sehr spannende und informative Veranstaltung mit insgesamt drei Referenten: Prof. Dr. Patrick C. Leyens zum Thema „Abschlussprüfer, Ratingagenturen und Finanzanalysten als Informationsintermediäre des Kapitalmarkts“; Prof. Dr. Henning Vöpel und Hendrik Hüning, die die Bedeutung von „Zentralbankkommunikation und Finanzmärkte“ vorstellten.

Die Kernaussagen meines Vortrages finden Sie, wenn Sie weiterlesen:
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Die Illusion der Freiheit?

Aktuell gibt es eine große Debatte um die Reglementierung der Bargeldtransaktionen. Beträge über 5.000 €, so die Regierung, sollten nur noch unbar abgewickelt werden dürfen um so der Kriminalität und besonders der Geldwäsche einen Riegel vorzuschieben. Bei den meisten ehrlichen Bürgern dürfte dieser Vorschlag wohl Schulterzucken auslösen: wer tätigt im normalen Geschäftsleben schon Bartransaktionen in dieser Höhe? Weiterlesen

Antrittsvorlesung: Banking is Necessary! Banks are not?

Text und Foto: Karin Rose

Banking is necessary! Banks are not? – Banking gestern, heute und morgen

„Auch in Zukunft wird die breite Masse der Bankkunden ihre gesamten Banktransaktionen nicht ausschließlich über FinTechs abwickeln — Bankgeschäfte sind Vertrauenssache, und da geraten Start-ups mit ihren Technologien leicht ins Hintertreffen“, mit diesem Satz brachte Prof. Dr. Peter Scholz in seiner Antrittsvorlesung am 2. Dezember 2015 an der HSBA Hamburg School of Business Administration auf den Punkt, weshalb Banken auch in digitalen Zeiten notwendig sind.

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Payment Kongress Hamburg

Foto: Christian Stelling (www.stelling-foto.de)

Am 20. November hat der Finanzplatz Hamburg den ersten Payment Kongress in Hamburg ausgerichtet. Da Online- und Mobile Payment Lösungen in der Digitalen Revolution immer wichtiger werden, bot der Kongress eine interessante Informationsplattform für Handel, Dienstleister, Banken, Gründer und IT Unternehmen. Am Vormittag waren André M. Bajorat und Sven Sahlberg zur Podiumsdiskussion eingeladen, die von Dr. Vogelsang eröffnet wurde. Während Bajorat insbesondere den Prozess des Mobile Payment beleuchtete, berichtete Sahlberg von der Abschaffung des Bargeldes in Schweden. Am Nachmittag bot sich die Gelegenheiten in drei Payment-World-Cafés die Themen Online-, bzw. Mobile Payment und Datenschutz & Sicherheit weiter zu vertiefen.

Dank der Referenten, die viele Denkimpulsen geliefert haben und der abwechslungsreichen Organisation, eine sehr gelungene und informative Veranstaltung, die ich moderieren durfte!

Bank Regulation: One Size Does Not Fit All

Zusammen mit David Großmann, meinem Doktoranden der Kooperation zwischen der Andrássy Universität (Budapest) und der HSBA, arbeite ich an einem Paper zum Thema Bankregulierung. David hat diese Arbeit bereits auf der EURO2015 in Glasgow vorgestellt und von mir auf der World Finance Conference 2016 in New York.

Update 18. Februar 2017: Das Paper wurde bei einem peer-reviewed Journal zur Begutachtung eingereicht.

Abstract

Bank business models show diverse risk characteristics, but these differences are not sufficiently considered in Pillar 1 of the regulatory framework. Even if the business model is analyzed within the European SREP, global Pillar 2 approaches differ and could lead to competitive disadvantages. Using the framework of Miles et al. (2012), we examine a dataset of 115 European banks which is split into retail, wholesale, and trading banks. We show that shifts in funding structure affect business models differently. Consequently, a “one size” approach in Pillar 1 for the regulation of banks does not fit all.

KPMG Talk: Fintech-Startups – das Ende der klassischen Banken?

Im KPMG Blog gibt es aktuell einen Beitrag zum Thema FinTech vs. Banken. Neben einer kurzen Zusammenfassung gibt es zwei Videos mit Ulrich Keunecke, Partner bei KPMG Law, Christian Conreder, Rechtsanwalt bei KPMG Law und Sven Korschinowski, KPMG-Experte für Zahlungsverkehr, Payments. Unter anderem wird auch das Thema Regulierung bei FinTechs angesprochen, das bisher noch nicht so in der öffentlichen Diskussion stand.

Hier gehts zum KPMG Blog und den Videos.

Entwurf zu Girokonto-Gebühren

In der Sommerpause muss es der Bundesregierung wohl besonders langweilig sein. Wie der SWR berichtet (→ Link), sollen Banken nun verpflichtet werden ihr Angebot einheitlich darzustellen; zudem soll der Wechsel von einem Konto zum anderen erleichtert werden.

Ich meine: nach dem sinnlosen IBAN und SEPA Quatsch der nächste Schritt die Banken unnötig zu gängeln. Eine einheitliche und durch den Staat regulierte Darstellung ist kostenintensiv. Den Umzugsservice der Banken gibt es schon lange und so kompliziert sind die Gebühren bei den Banken meist nicht, zumindest wenn man keine exotischen Anforderungen hat. Das Zertifikat für die Vergleichsportale ist unnötig wie ein Kropf, dank Web 2.0 wissen die User meist auch so, welche Seite was taugt und welche nicht. Und die eigentliche Probleme, z.B. dass man meist den Disporahmen nicht 1:1 mitnehmen kann, bleibt vorhanden. Deshalb: bitte im Regulierungswahn nicht unnötig viele Regeln einführen!