Trumponomics

Etwas ist im faul im Staate Amerikas – das hat auch Donald J. Trump gemerkt und in seinem Wahlkampf Kapital daraus gezogen. An sich geht es den U.S. amerikanischen Bürgern nicht schlecht – der sogenannte Misery Index, der Arbeitslosigkeit und Inflationsrate addiert, bewegte sich 2016 um die 6 Prozent, was historisch betrachtet ein eher niedriger Wert ist. Allerdings ist das Vermögen in den USA ungleich verteilt. Während es den Menschen an den Küsten eher gut geht, ist die wirtschaftliche Realität in den „fly-over States“, oft eine andere. Hinzu kommt, dass  die Staatsverschuldung und das Handelsbilanzdefizit der USA enorm sind und auch Obama-Care hat dem einfachen amerikanischen Bürger nicht die erhoffte Besserung gebracht. Diese Unzufriedenheit in Kombination mit dem verklärten Traum „Amerika wieder großartig zu machen“, hat wohl zur Wahl des republikanischen Außenseiters beigetragen. Kaum im Amt, drückt Trump gehörig aufs Tempo: Bereits in seinen ersten Wochen hat er per Executive Orders begonnen, einige seiner zentralen Wahlversprechen einzulösen. Die Frage, die aber gestellt werden muss: Helfen diese Maßnahmen überhaupt, die Missstände zu beseitigen? Weiterlesen